FIELD REPORT / LOST PLACES
Ein verlassenes Bauernhaus am Niederrhein. Ich gehe durch die zugewachsenen Nebengebäude und die Wohnräume, in denen noch Möbel und persönliche Dinge stehen.
Vor dem Fenster stehen inzwischen Bäume. Dahinter erkenne ich den weißen Rahmen, im Haus ist es dunkel. Efeu wächst über die Backsteinwand. Am 6. November 2024 bin ich an diesem verlassenen Bauernhaus am Niederrhein unterwegs. Schon draußen fällt mir auf, wie stark das Grundstück zugewachsen ist.
Das Haus hinter dem Grün
In der Nachbarschaft geht der Alltag weiter. Hier ist der Garten zugewachsen, Äste hängen vor der Fassade. Das Haus steht mittendrin und wirkt trotzdem, als hätte sich lange niemand mehr darum gekümmert.

Zuerst schaue ich mir die Nebengebäude und Stallbereiche an. Zwischen beschädigten Bauteilen liegt Unrat. In den Räumen stehen noch Gegenstände. Hier gibt es mehr zu sehen als nur das Wohnhaus.
Die kleinen Dinge bleiben
Drinnen stehen Behälter und Verpackungen auf einer Arbeitsfläche. Dazwischen liegen Staub und verstreute Dinge. Gerade diese Reste vom Alltag finde ich interessant. Sie fallen mir oft stärker auf als die Schäden am Haus.


Dann entdecke ich Schlittschuhe. Weiter oben stehen ein Bett und ein alter Fernseher. Im offenen Schrank hängen noch leere Bügel. Solche Funde machen für mich einen großen Teil dieser Erkundung aus.

Puppen auf der Treppe
Auf der Holztreppe sitzen kleine Puppen. Zwischen den abgenutzten Stufen fallen sie sofort auf. Von diesem Haus bleiben sie mir besonders im Kopf.

An den Wänden sehe ich auch Graffiti, darunter ein Pentagramm und die Zahl 666. Mich interessieren hier aber vor allem die Möbel, die Schlittschuhe und die Dinge in der Küche.
Ein Rundgang mit offenen Fragen
Zum Schluss stehe ich wieder vor der zugewachsenen Fassade. Von draußen sieht man nur die dunklen Fenster. Mir bleiben vor allem die kleinen Funde in den Räumen in Erinnerung.

NOTIZ VON UNTERWEGS
Zurückgelassene Möbel und persönliche Dinge im Bauernhaus.
Unterwegs am 6. November 2024.

← Alle Stories