FIELD REPORT / JEEP / 13. Dezember 2025
Eine Albrecht T-27 am Heck, ein zu kurzes Kabel und die Entscheidung gegen den Weg am Dach: mein CB-Funk-Einbau im Wrangler.
Die Antenne soll hinter dem Reserverad sitzen. So beginnt mein CB-Funk-Projekt am Wrangler. Bis alles angeschlossen ist, habe ich dann doch mehr zu tun als gedacht: Halter montieren, eine Durchführung finden und ein zu kurzes Kabel ersetzen.
Der Plan klingt einfach. Die kleinen Details kosten dann die Zeit. Trotzdem macht mir der Umbau Spaß, weil ich den Jeep dabei wieder ein Stück besser kennenlerne.
Die Antenne kommt ans Heck
Für den Aufbau habe ich eine Albrecht T-27 besorgt. Ich möchte eine Antenne, die optisch nicht so stark aufträgt. Der Platz hinter dem Reserverad passt zu dieser Idee. Um an den vorgesehenen Befestigungsbereich zu kommen, muss zuerst das Rad herunter.
Vor dem Loslegen lohnt sich ein Blick aufs Werkzeug. Den Schlüssel für das Felgenschloss brauche ich ebenfalls. Das Bordwerkzeug liegt beim Jeep unter der Abdeckung im Kofferraum.

Zuerst montiere ich den Antennenfuß am Halter. Danach prüfe ich den Platz am Jeep. Die Antenne darf nicht gegen die Heckscheibe kommen, und die Heckklappe muss sich weiterhin frei bewegen lassen.

Das Kabel muss durch die Heckklappe
Das Antennenkabel soll vom Heck in den Innenraum. Dafür nutze ich eine vorhandene Durchführung. Mit Kunststoffwerkzeug arbeite ich mich an den Gummistopfen heran. Hier brauche ich etwas Geduld.
Die Leitung muss an der richtigen Stelle wieder herauskommen. Gleichzeitig braucht sie genug Spiel, damit sich die Heckklappe weiterhin öffnen lässt. Straff verlegen funktioniert hier nicht.

Das erste Kabel reicht nicht
Beim Weiterverlegen zeigt sich, dass die mitgelieferte Leitung für meinen geplanten Weg zu kurz ist. Damit ist die Sache noch einmal zurück am Heck. Ich muss an den bereits begonnenen Aufbau heran und die Leitung austauschen, statt sie irgendwie auf dem kürzesten Weg bis zum Funkgerät zu ziehen.
Mit ungefähr sieben Metern Kabel klappt der nächste Versuch besser. Mein Tipp nach dieser Runde: Vorher den ganzen Kabelweg prüfen. Der direkte Abstand zwischen Antenne und Funkgerät reicht als Maß nicht aus.
Am Dach endet der ursprüngliche Plan
Zunächst möchte ich die Leitung oben am Dachbereich nach vorn führen. Als ich mir die Verkleidung genauer anschaue, stoße ich auf den Bereich der Airbags. Damit verwerfe ich diese Route. Ich habe keine Lust, für ein Funkkabel in einem Bereich weiterzuarbeiten, dessen Funktion im Ernstfall unverändert bleiben muss.
Ich entscheide mich für den unteren Weg entlang der Einstiege. Auch dort machen es mir die Verkleidungen nicht überall leicht. Der Einbau kostet mehr Zeit, als ich vorher eingeplant hatte.
Die Leitung darf nirgendwo scheuern, klemmen oder die Airbags behindern. Nur weil sie unter einer Verkleidung verschwindet, liegt sie dort noch nicht automatisch richtig.

Der erste Empfang ist ein Anfang
Am Schluss ist das Funkgerät angeschlossen. Ich höre bereits eine fremdsprachige Station und möchte anschließend eine Runde fahren, um den Empfang weiter auszuprobieren. Erst einmal muss ich aber aufräumen und die gelösten Teile wieder zusammenbauen.
Der erste Empfang freut mich. Nach dem ganzen Verlegen und Umbauen kommt endlich etwas aus dem Funkgerät.

Mein Fazit
Die Antenne sitzt jetzt dort, wo ich sie haben wollte. Bis dahin musste das Reserverad runter, der Halter dran und das Kabel durch den Jeep. Dass ich die Leitung noch einmal tauschen und den Weg ändern musste, war nervig. Dafür weiß ich beim nächsten Mal besser, worauf ich achten muss.
Der Umbau hat mir trotz der Umwege Spaß gemacht. Für mich geht es hier erst einmal um den Einbau und den ersten Empfang.
Wo sitzt eure CB-Antenne am Wrangler – und welcher Kabelweg hat sich bei euch bewährt?
- Alan Electronics: Albrecht T-27 mit FME – Produktinformationen des Herstellers.
- Bundesnetzagentur: CB-Funk – Informationen zur Nutzung von CB-Funk in Deutschland.
